In den Wettbewerb um den Chefsessel im Pattenser Rathaus steigt die CDU ein: Mit Roman Dobberstein schlägt der CDU-Vorstand seinen 43-jährigen Vorsitzenden zur Wahl vor. 

Pattensen

Der Pattenser CDU-Vorstand schlägt den aktuellen Stadtverbandsvorsitzenden Roman Dobberstein als Kandidaten für das Bürgermeisteramt vor. Er soll für die CDU den Chefsessel im Rathaus erobern. Offiziell nominiert wird er allerdings erst durch die Mitglieder der CDU Pattensen. Das soll geschehen, sobald unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen Mitgliederversammlungen im größeren Rahmen wieder möglich sind. 

Die Christdemokraten sind froh, mit Roman Dobberstein einen Verwaltungsfachmann aus den eigenen Reihen für die Bürgermeisterwahl ins Rennen zu schicken. Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes hat sich am Freitag, 30. Oktober einstimmig für den 43-jährigen Pattenser ausgesprochen. „Das ist ein tolles Ergebnis. Ich bedanke mich für das Vertrauen und verspreche, alles dafür zu geben, um mit der CDU in Pattensen erfolgreich zu sein“, sagte Dobberstein.

Die drei stellvertretenden Vorsitzenden des Stadtverbandes Stefanie Behrends, Georg Thomas und Astrid Schunder sind sich sicher, dass das Ergebnis bei der Aufstellungsversammlung nicht wesentlich anders aussehen wird. „Wir sind uns sicher, dass Roman Dobberstein die Mitglieder genauso überzeugen wird wie uns. Gemeinsam wollen wir die Kommunalwahl 2021 gewinnen und nicht nur das Bürgermeisteramt erobern, sondern auch wieder stärkste Fraktion im Rat werden!“

Gute Strukturen und Priorisierungen

Der designierte Kandidat formuliert erste Ziele. „Wir haben in den vergangenen Monaten kontroverse Diskussionen zu bedeutenden Investitionsmaßnahmen erlebt. Da wünsche ich mir mehr Bürgerbeteiligung. Bei so wichtigen Entscheidungen müssen wir die Menschen mitnehmen und in die Entscheidungsfindung einbinden. Das geht gar nicht anders!“, erklärt Roman Dobberstein.

Mut zur Entscheidung und nachhaltiges, konsequentes Handeln sind wichtig. Es stehen viele wichtige Investitionsentscheidungen in Pattensen an, dabei sollte gut überlegt sein, welche Lösung unter Abwägung aller Optionen von Anfang an die Beste ist. „Gerade vor dem Hintergrund der Generationengerechtigkeit müssen wir bei Investitionsentscheidungen immer auch unseren defizitären Haushalt im Blick behalten“, so Roman Dobberstein.